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Die Darstellung von Officina Margaritae legt ihren Schwerpunkt auf die Darstellung des antiken Perlendreherhandwerks, die Kosmetik der antiken Frau und den Verkauf von antiken Glasperlenrepliken.
Es wird Wert darauf gelegt, daß die Zuschauer das Gezeigte selbst probieren oder ausprobieren können, um die Materie schnell begreifen und nachvollziehen zu können.
Die Darstellung kann in drei Varianten erfolgen:
Variante 1
Im Vordergrund dieser Variante steht die Vorführung der Kosmetik und Verhütungsmethoden der Frauen in der Antike. Die nach Originalrezpten rekonstruierten Parfumöle und -salben können ausprobiert werden, es wird über die Vorzüge aber auch Problematik der antiken Schminkkunst informiert. Diese Darstellung gibt einen umfassenden Überblick über die Schönheitsrituale- und ideale der antiken Welt.


Variante 2
Der Darstellungsschwerpunkt dieser Variante liegt auf der Vorführung des antiken Glasperlenhandwerks an einem kleinen, transportablen Glasschmelzofen aus Lehm, der sich am Prinzip der großen Glasschmezlöfen der Antike orientiert. Diese Darstellung gibt einen umfassenden Einblick in das Perlendreherhandwerk der Antike. An diesem Ofen werden zu Vorführungszwecken kleine Perlen hergestellt.
Variante 3
Auch bei dieser Darstellung wird das Perlendreherhandwerk demonstriert. Hierfür wird ein Gasbrenner verwendet. Die Arbeitsvorgänge entsprechen dem Arbeiten am antiken Glasschmelzofen, so daß auch in diesem Fall dieses antike Kunsthandwerk nach zuvollziehen ist.
links: mit Kosmetik- und Verhütungsgegenständen der Frau im Römischen Reich.
rechts: Reibeplatte mit Farbpigmenten und Anreibestoffe für Make-up wird von Kindern und von Erwachsenen gern ausprobiert.

